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Schnittlauch

Schnittlauch (Allium schoenoprasum) - Merkmale, Anbau, Verwendung und Heilwirkung

Foto vom Schnittlauch

Schnittlauch (Allium schoenoprasum) gehört zu den klassischen Küchenkräutern, die es zu jeder Jahreszeit im Handel frisch zu kaufen gibt. In der Küche verfeinert Schnittlauch mit seinem zarten zwiebelartigen Geschmack vor allem Eierspeisen, Salate und zahlreiche Milchprodukte. Das Lauchgewächs beinhaltet zahlreiche Vitamine und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit haben.

Steckbrief von Schnittlauch
Botanischer NameAllium schoenoprasum
PflanzenfamilieAmaryllisgewächse
Weitere NamenGraslauch, Binsenlauch,
Aussaatzeit / PflanzzeitFebruar-März
BlütezeitMai-August
ErntezeitMai-September
Standortsonnig bis halbschattig, lehmig-sandiger Boden mit mäßig Feuchtigkeit
Verwendung als HeilkrautAppetitlosigkeit, Vollegefühl, Blasenschwäche, Hämorrhoiden
Verwendung als GewürzkrautSalate, Kräuterbutter, Suppen, Quark, Kartoffelgerichte

Inhaltsverzeichnis

  1. Pflanzenmerkmale und Systematik des Schnittlauchs
    1. Herkunft und Vorkommen von Schnittlauch
    2. Systematik von Allium schoenoprassum
    3. Merkmale vom Schnittlauch
  2. Schnittlauch - Aussaat, Anbau und Pflege
  3. Verwendung von Schnittlauch
    1. Schnittlauch in der Küche
    2. Schnittlauch als Heilkraut
  4. Schnittlauch kaufen - Was gibt es zu beachten?
  5. Literaturverweise

Pflanzenmerkmale und Systematik des Schnittlauchs

Herkunft und Vorkommen von Schnittlauch

In vielen Quellen wird dargestellt, dass der Schnittlauch aus den Alpen oder dem Mittelmeergebiet stammt. Viele botanische Untersuchen liegen jedoch nahe, dass die ursprüngliche Heimat des Schnittlauchs in Sibirien liegt. Dies belegen pflanzengenetische Untersuchungen an mehreren Unterarten der Pflanze. Heute kommt Schnittlauch in den Ländern vor, die ein gemäßigtes Klima aufweisen. Er wird in vielen Ländern kultiviert und als Küchenkraut angebaut, darunter auch China und die USA.

Schnittlauch lässt sich heute in vielen städtischen Regionen auch wild finden. In der Nähe von Kleingärten, Gartenbaubetrieben oder Häusersiedlungen findet man ihn gelegentlich auf nährstoffreichen Wiesen oder Wegrändern.

Systematik von Allium schoenoprassum

Der Schnittlauch (Allium schoenoprasum) ist eine einkeimblättrige Pflanze (Monocotylodoneae) und gehört zur Ordnung der Spargelartigen (Asparagales). In der engeren Verwandtschaft ist der Schnittlauch ein Mitglied der Familie der Amaryllisgewächse (Amarylidiaceae) sowie der Unterfamilie Lauchgewächse (Allioideae). Die Gattung Lauch (Allium) ist mit mehr als 300 Arten sehr artenreich. Darunter zählen andere bekannte Vertreter wie Küchenzwiebel (Allium cepa), Knoblauch (Alium sativum) oder der Bärlauch (Allium ursinum).

Im Laufe der Zeit haben sich einige Schnittlauchsorten herausgebildet, die sich in Geschmack und Wachstum zum Teil deutlich unterscheiden. Besondere Bedeutung haben hier die Sorten:

  • Staro: grobröhriger Schnittlauch, kräftiges Aroma
  • Miro: feinröhriger und schnellwüchstiger Schnittlauch, feines Aroma
  • Middleman: feinröhriger und schnell nachwachsender Schnittlauch mit feinem Aroma

Merkmale vom Schnittlauch

Schnittlauch ist eine mehrjährige und ausdauernde Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 10 und 50 cm erreichen kann. Die eiförmigen, meist weißlich gefärbten Zwiebeln des Schnittlauchs sind relativ unscheinbar. Der Durchmesser der Zwiebel kann bis zu einem 1 cm betragen.

Die Laubblätter des Schnittlauchs entspringen der weißen Zwiebel und weisen meist eine grünlich bis grüngraue Färbung auf. Sie wirken wie einzelne Grashalme, die je nach Grad der vegetativen Vermehrung auch einzelne Büschel ausbilden können. Die Blätter sind grundsätzlich röhrenförmig und innen hohl. Je nach kultivierter Sorte können die Röhren sehr fein oder sehr grob ausgestattet sein. Auffällig ist der typisch lauchige Geruch, der beim Reiben sofort auffällt.

Schnittlauch bildet meist violette bis rote (selten weiße) Blüten aus, die in Form einer Scheindolde angeordnet sind. Eine Scheindolde enthält bis zu 50 Blüten und wächst direkt auf der Spitze des Laubblatts (Halm). Eine einzige Schnittlauchblüte misst etwa 3 bis 5 mm im Durchmesser. Die Pflanze blüht meist zwischen Ende Mai bis Mitte August.

Blüte vom Schnittlauch
Schnittlauch bildet zur Blütezeit kugelige Blüten mit meist pinker Färbung aus

Im Anschluss bilden sich aus den Blüten kugelige Kapselfrüchte heraus. Diese enthalten zahlreiche schwarz gefärbte, ründlich geformte und leicht strukturierte Samen.

Schnittlauch - Aussaat, Anbau und Pflege

Schnittlauch lässt sich recht einfach anbauen und zeigt sich im Vergleich zu vielen anderen Kräutern eher anspruchlos.

Standort: Als optimaler Standort für Schnittlauch gilt eine helle und sonnige bis halbschattige Stelle im Freilandgarten oder auf dem Balkon. Schnittlauch ist ein sehr pflegeleichtes Kraut, das zum Wachsen und Gedeihen einen humosen Boden mit lehmig-sandigen Anteilen (guter Mischboden) und eine Boden-pH-Wert von 6 bis 7 braucht.

Aussaat: Mit der Aussaat der Schnittlauchsamen beginnt im Haus ab Mitte Februar, im Freiland zwischen Ende März und April. Die Samen können entweder reihenartig oder punktuell ausgesät werden, letztere bilden später büschelweise wachsende Schnittlauchhorste, die winterhart sind. Schnittlauch ist ein Kaltkeimer und benötigt eine Woche lang eine Kälteperiode von durchschnittlich 5 bis 9 °C. Bei der Anzucht im Haus sollten daher kältere bzw. ungeheizte Plätze bevorzugt werden.

Da Schnittlauch ein Dunkelkeimer ist, sollten die Samen mit etwa 2 cm Erde bedeckt werden. Bis sich die ersten Schnittlauchtriebe zeigen, vergehen zirka zwei Wochen. Der Anbau auf dem Balkon ist problemlos möglich. Geeignet sind jedoch eher tiefere Töpfe, so dass der Zwiebel samt Wurzelhaare ausreichend Platz geboten wird.

Pflege: Alle drei Jahre bietet es sich an, die Schnittlauchhorste zu trennen. Der Schnittlauchbüschel wird vorsichtig mit den Händen zerteilt und ausgedünnt. Schon bald zeigen sich neue, junge Triebe. Der optimale Zeitpunkt für die Trennung der Horste ist der späte Herbst. Ein Teil des zerteilten Schnittlauchs kann direkt in einen Topf eingepflanzt und als Wintervorrat im Haus gezogen werden. Damit die Pflanze besonders gut austreibt, wird Schnittlauch im Topf bei Nachtfrost für kurze Zeit ins Freie (Garten oder Balkon) herausgestellt. Die Halme verwelken anschließend, treiben bei Zimmerwärme aber wieder rasch aus. Im Freiland ist ein ähnlicher Ablauf zu erwarten sowie die Sonne den Boden erwärmt.

Schnittlauch im Garten
Schnittlauch lässt sich im Garten recht einfach anbauen

Durch das regelmäßige Abschneiden der Schnittlauchhalme werden der Neuaustrieb und das Wachstum gefördert. Besonders aromatisch bleibt der Geschmack, wenn zur Zeit der Blüte, die Blütenstände bereits vorher abgetrennt werden. So wird verhindert, dass die Pflanze einen Großteil ihrer Energie in die Blütenbildung steckt.

Gießen: Wichtig ist ebenso die regelmäßige Wasserzufuhr. Trotzdem sollte vermieden werden, dass die Pflanze im Wasser steht. Staunässe führt dazu, dass die Halme gelb werden und die Bildung von Schimmel unterstützt wird. Insbesondere bei der Haltung von Schnittlauch im Topf sollte auf eine gute Drainage geachtet werden, bspw. in Form von Blähton, Perlite und Lava am Boden des Topfes.

Düngung: Schnittlauch hat wie viele Lauchgewächse einen erhöhten Nährstoffbedarf. Vor allem Stickstoff benötigt die Pflanze kontinuierlich. Wächst das Lauchgewächs auf einem nährstoffreichen und humosen Boden im Freiland genügen kleinere Gaben Kompost, der im Frühjahr eingearbeitet wird. Bei Topfkulturen sind meist häufigere Düngezyklen notwendig. Je nach Topfgröße und Pflanzenanzahl pro Topf sollte etwa alle vier bis sechs Wochen ein stickstoffbetonter organischen Kräuterdünger verabreicht werden. Auf Dünger mit höherem Phosphoranteil sollte verzichtet werden, insofern der Schnittlauch keine Blüten austreiben soll.

Wirkung auf Schädlinge: Daneben kommt Schnittlauch im Garten eine ökologische Funktion zu. Schnittlauch steht auf dem Speiseplan von Regenwürmern, die dazu beitragen, das Kraut zu zersetzen und die im Schnittlauch enthaltenen Mineralstoffe über den sogenannten Wurmhumus den Pflanzen im Garten erneut zur Verfügung zu stellen. Zudem zeigt die Erfahrung, dass Schnittlauch neben andere Nutz- und Zierpflanzen gepflanzt, eine schädlingsabwehrende Wirkung hat. Die aromatisch duftenden Senföle des Schnittlauchs vertreiben viele Pflanzenschädlinge (v.a. Pilze wie Mehltau und einige Käfer), weshalb Schnittlauch an Beeträndern angepflanzt wird. Mit den filigranen Halmen und den rosafarbenen bis violetten Blüten ist Schnittlauch außerdem äußerst dekorativ.

Pflanzenkrankheiten: Selten kann es vorkommen, dass Schnittlauch selbst von Schädlingen heimgesucht wird. Zu nennen ist an dieser Stelle der Rostpilz Puccini allii: Schnittlauchrost. Der Rostpilz ist auf den Halmen aufgrund der rostroten, kleinen Erhebungen gut auszumachen. Dieser Pilz entsteht häufig bei Pflegefehlern, z.B. dass die Pflanze zu geringe Pflanzsbstände zum Nachbarn hat. Die Bekämpfung des Schnittlauchrosts ist mitunter mühsam, da dieser spezielle Pilz nur bei Schnittlauch beobachtet wurde und gängig Anti-Fungizide nicht wirksam sind. Auch Frost und Kälte bekämpfen den Pilz nicht. Einzig mit einem Radikalschnitt der Pflanzen erzielt man eine nachhaltige Wirkung.

Ernte: Schnittlauch kann das ganze Jahr über geerntet werden. Schon kurze Zeit nach der Aussaat entwickeln sich die ersten zarten Halme, die - wenn sie etwa 10 cm lang sind - geerntet werden können. Die Halme werden ca. zwei Zentimeter über dem Boden abgetrennt. Neben den Halmen können auch die Blüten geerntet und gegessen werden.

Verwendung von Schnittlauch

Der Name Schnittlauch ist Programm: lauchartig im Geschmack und vor dem Verzehr werden die Halme von der Mutterpflanze abgeschnitten.

Schnittlauch in der Küche

Schnittzwiebel - ein anderer Name für Schnittlauch, der sehr treffend die geschmackliche Ähnlichkeit zu Lauchgemüse beschreibt. Allerdings schmeckt Schnittlauch eine Note kräftiger und würziger, kommt aber nicht ganz an den Geschmack von Knoblauch oder Zwiebeln heran, die ebenfalls zur Familie der Lauchgewächse zählen.

Um in den Genuss des für Schnittlauch typischen Geschmacks zu kommen, braucht man nicht viel von dem Kraut. Besonders intensiv ist das Aroma, je feiner die Halme zerschnitten werden (mit der Küchenschere oder dem Messer), da so mehr ätherische Öle (allen voran Sulfidverbindungen) freigesetzt werden.

Zu den bekanntesten Rezepten, bei denen Schnittlauch zum Einsatz kommt, gehören neben dem Butterbrot mit Schnittlauchröllchen vor allem Eierspeisen – sei es als Omelette, Spiegelei, Eiersalat oder Rührei. Aber auch Frischblattsalate, Sour Cream, Kräuterdips, Kräuterbutter, Kräuterquark, Mayonnaise, Kartoffelsalat oder sämige Kartoffelsuppen erhalten durch Schnittlauch eine würzig-pikante Note. Optisch ansprechend und nicht minder delikat sind Schnittlauchblüten. Die essbaren Blüten schmecken ebenfalls lauchig und sind in Sommersalaten ein bunter Hingucker.

Da Schnittlauch empfindlich auf hohe Temperaturen reagiert, sollte das Würzkraut nicht mitgekocht werden. Besser ist es, gekochte Gerichte erst vor dem Servieren mit Schnittlauch zu garnieren.

Sollte von der Schnittlauchernte etwas übrig bleiben, können die restlichen Schnittlauchröllchen tiefgefroren werden. Zum Trocknen ist Schnittlauch weniger gut geeignet (siehe Artikel Kräuter richtig trocknen), weil Aroma, Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe (v.a. Vitamine und ätherische Öle) nahezu vollständig verloren gehen.

Frischer Schnittlauch, der auf Märkten oder in Supermärkten als Bündel angeboten wird, sollte nicht in Vasen oder anderen wassergefüllten Gefäßen gelagert werden. Die Enden werden schnell unansehnlich und verlieren an Qualität. Besser ist es, Schnittlauchbündel in ein feuchtes Tuch (Küchenpapier, Leinen oder Handtuch) einzuwickeln und im Gemüsefach des Kühlschranks aufzubewahren. Stehen größere Mengen des Krauts zur Verfügung, eignet sich auch das Einfrieren des Krauts. Dadurch bleibt das Aroma weitgehend erhalten und es lässt sich verhältnismäßig schnell verarbeiten.

Schnittlauch als Heilkraut

Schnittlauch ist kein Heilkraut im herkömmlichen Sinne. Allerdings ist der Verzehr des Krauts durchaus gesundheitsfördernd, ähnlich wie viele essbare Lauchgewächse wie Knoblauch, Zwiebel oder Bärlauch. Das geringe Anwendungspotenzial in der Naturheilkunde ist vereinfacht dadurch zu erklären, dass es deutlich wirkungsvollere Heilpflanzen gibt.

Zu früherer Zeit war das Bild noch etwas anders. Schnittlauch galt in der Antike und im Mittelalter durchaus als potente Arzneipflanze. Im späten Mittelalter bzw. in der frühen Neuzeit wurden Schnittlauch und Porree bezüglich ihrer Heilwirkung nicht sonderlich getrennt betrachtet. Im Kräuterbuch von P. A. Mattioli (1590) wurden Lauch und Schnittlauch in Verbindung mit Honig gegen Schlangenbisse empfohlen. Auch wurde erwähnt, dass Lauch – eingenommen mit Zucker – eine Art Aphrodisiakum darstellt (Lauch mit Zucker gessen/macht unkeusch). Weitere Anwendungsgebiete waren die Behandlung von Hämorrhoiden oder diverse Beschwerden in der Nasengegend. Eingenommen wurde es häufig als Saft sowie als Saft mit Essig.

Schnittlauch im mittelalterlichen Kräuterbuch
Beschreibung von Schnittlauch im Kräuterbuch von P.A. Mattioli

Die beste gesundheitsfördernde Wirkung entfaltet Schnittlauch, wenn er roh verzehrt wird. Hitze, die beim Kochen entsteht, zerstört vor allem das enthaltene Vitamin C und auch die ätherischen Öle verflüchtigen sich. Vor allem die Senföle im Schnittlauch haben einen positiven Effekt auf die Verdauung - lösen Blähungen und regen den Appetit an, sind antibakteriell, schleimlösend bei Husten, wirken gegen hohen Blutdruck und aufgrund des Kaliums im Schnittlauch ist eine harntreibende Wirkung nachgewiesen, genau wie dem Kraut eine blutreinigende Bedeutung nachgesagt wird - wenn auch nicht in dem Maße wie der Verwandte Knoblauch.

Die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe des Schnittlauchs sind die Diallylsulfid, Disulfid und Diallyltrisulfid-Verbindungen. Diese Stoffe wirken zudem anitimikrobiell. In einigen Studien wird nachgewiesen, dass Schnittlauch das Risiko für die Bildung von Prostatakrebs senken kann [1]. In Verbindung mit anderen Lauchgewächsen wurden auch krebsschützende Eigenschaften vor Tumoren im Gastrointestinaltrakt (z.B. Magenkrebs) beobachtet [2].

Die antimikrobiellen Eigenschaften werden besonders den Diallylsulfiden zugeschrieben. Auch hier konnten Studien positive Effekte belegen, wodurch beispielsweise bei der Einnahme von Nahrung krankheitsfördernde Bakterien abgetötet werden konnten. Dies betrifft u.a. Stämme von Escherichia coli, Listeria monocytogenes (u.a. Listeriose) oder Clostridium botulinum (u.a. Botulisumus) [3].

Schnittlauch kaufen - Was gibt es zu beachten?

Achten Sie beim Kauf von Schnittlauch in Töpfen darauf, dass die Halme grün, kräftig und aufrecht stehend sind. Sind die Halme bereits gelb und nicht mehr vital, besteht wenig Hoffnung, dass sich die Pflanze erholt. Häufig ist die Ursache zu viel Wasser und/oder das falsche Substrat im Anzuchttopf. Kann das Wasser nicht richtig abfließen, kommt es zu Staunässe – oftmals verbunden mit der Bildung von Schimmel auf der Erde und zwischen den Halmen.

Beim Kauf von Schnittlauch-Samen gibt es auf Grund der vielen Varietäten eine große Auswahl. Die Sorten unterscheiden sich u.a. in der Ausbildung der Blätter und deren Röhrung (feine Röhren, grobe Röhren). Eine bekannte großröhrige Sorte ist unter dem Namen Staro zu erhalten. Im Gegenzug sind die feinröhrigen Sorten meist unter dem Namen Miro zu erhalten.

Einige - meist kleinere Ölhersteller - produzieren auch kaltgepresstes Schnittlauchöl, welches aufgrund seiner Seltenheit jedoch relativ teuer ist.

Literaturverweise

  • Colli, J.L. und Amling, C.L. (2009): “Chemoprevention of prostate cancer: what can be recommended to patients?”. Current Urology Reports, Vol. 10, Nr. 3, S. 165-171. doi: 10.1007/s11934-009-0029-4
  • Zhou, Y. et al. (2011): „Consumption of large amounts of Allium vegetables reduces risk for gastric cancers in a meta-analysis.” In: Gastroenterology, Vol. 140, S. 80-90. doi: 10.1053/j.gastro.2011.03.057.
  • Rattanachaikunsopon, P. und Phumkhachorn, P. (2008): „Diallyl Sulfide Content and Antimicrobial Activity against Food-Borne Pathogenic Bacteria of Chives (Allium schoenoprasum)”. In: Bioscience Biotechnology and Biochemistry, Vol. 72, S. 2987-2991. DOI: 10.1271/bbb.80482
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