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Pinen

Pinen bzw. die Pinene finden sich häufig als Bestandteil ätherischer Öle. Chemisch zählen sie zur Gruppe der Monoterpene. Unterschieden werden α-Pinen, β-Pinen, γ-Pinen und δ-Pinen, wobei die α und β-Pinene am häufigsten vorkommen. Die α und die β-Form unterscheiden sich noch einmal in eine linksdrehende (-) und eine rechtsdrehende (+) Form (Isomer). Pinene sind sehr gut in Fett löslich (lipophil).

Pinene sind meist für ein kräftiges Aroma verantwortlich. α-Pinen verströmt beispielsweise einen recht herben Geruch nach Terpentin. Enthalten sind Pinene u.a. in Kräutern wie Bohnenkraut, Dill, Oregano oder Rosmarin, aber auch in vielen Nadelhölzern.

Pinene sind medizinisch höchst interessant, da sie u.a. die Nebennierenrindenaktivität und das vegetative Nervensystem positiv beeinflussen können. Einige Quellen berichten, dass Pinene eine cortisonähnlich Wirkung entfalten, was vor allem für den Fettstoffwechsel und für den Eiweißumsatz im Körper von Bedeutung ist.


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