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Rosmarinsäure

Die Rosmarinsäure ist ein Gerbstoff und ist den Phenylacrylsäuren zuzuordnen. Die Rosmarinsäure kommt in vielen Kräutern vor, allen voran bei Lippenblütlern, Boretschgewächsen und einigen Farnen. Beispiele sind der Borretsch, Majoran, Rosmarin, Salbei, Thymian und Zitronenmelisse. Als sekundärer Pflanzenstoff dient die Rosmarinsäure als Abwehrstoff gegen Krankheitserreger wie Bakterien und Pilze. Dieser Inhaltsstoff besitzt also antibakterielle, antifungizide und antivirale Eigenschaften, wodurch die Säure auch häufig bei medizinischen Anwendungen zum Einsatz kommt. Beispielsweise gehen auch einige Quellen davon aus, dass die Säure gegen den Herpes-Simplex-Virus wirkt. In chemischer Hinsicht handelt es sich bei der Rosmarinsäure um einen Ester der Kaffeesäure.