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Kräuter gegen Krebs – Wichtige Heilpflanzen vorgestellt

Dass einige Heilkräuter Krebszellen durchaus gefährlich werden können, ist schon länger bekannt. Die Nutzung einiger Pflanzen wie Salbei, Spitzwegerich, Jiaogulan oder Süßholz können nicht nur vor Krebs schützen, sondern ihn unter Umständen auch im Schach halten. Die wissenschaftliche Forschung hat sich in den letzen Jahren in diesem Themengebiet durchaus gewandelt, so dass wir Ihnen aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse nicht vorenthalten wollen.

Wichtige Heilkräuter für die Krebsprävention und Krebstherapie

Das wichtigste vorweg: Wir haben nicht die Absicht, Ihnen auf reißerische Weise einen Artikel anzubieten, der das Blaue vom Himmel lobt und auf populistische Art die Realität verzerrt. Krebserkrankungen sind häufig sehr individuell und können sicherlich nicht durch die Einnahme bestimmter Kräuter von heute auf morgen geheilt werden. Gleichwohl gibt es jedoch Heilpflanzen, die das Risiko für das Entstehen von Krebserkrankungen reduzieren können und bei der Therapie unterstützend helfen können. Wir möchten uns daher ausschließlich auf aktuelle wissenschaftliche Forschungen und Entwicklungen berufen und geben unsere Quellen auch entsprechend an.

Rotklee

Als eines der bekanntesten Heilkräuter bei Wechseljahresbeschwerden, ist der Rotklee vor allem Frauen bekannt. Die Inhaltsstoffe dieses, bei uns häufig anzutreffenden, Wildkrauts können in der Naturheilkunde jedoch auch bei Osteoporose, bei Hitzewellungen sowie bei Kreislaufbeschwerden hilfreich sein. Die Pflanze enthält vor allem eine breite Palette an Flavanoiden, Isoflavonen und Cumarinen.

Das enthaltende Isoflavon Biochanin A ist womöglich in der Lage, bestimmte Enzyme, die an der Entwicklung bzw. Ausbildung von Brustkrebszellen beteiligt sind, zu hemmen. Rotklee wird mitunter unterstützend bei Brustkrebspatientinnen eingesetzt. Teils um nächtliche Schweißattacken, die bei Krebs im Allgemeinen auftreten können, zu reduzieren. Teil, um naturheilkundlich einen Angriffspunkt gegen die Krebszellen zu haben. Grundsätzlich sind die wissenschaftlichen Ergebnisse bezüglich einer direkten bzw. zusätzlichen Brustkrebstherapie mit Rotklee zu gering, als dass sich direkte Handlungskonzepte und Verwendungen ableiten ließen.

Nicht unerwähnt bleiben soll jedoch auch der Vorwurf, dass Rotklee u. U. Brustkrebs auslösen kann. Das Risiko hierfür soll vor allem dann gegeben sein, wenn Frauen in den Wechseljahren für längere Zeit Rotkleeextrakte oder -tees einnehmen. Es gibt daher auch viele Onkologen, die einem Einsatz von Rotklee bei Brustkrebsbehandlungen ablehnend gegenüberstehen. In einer Untersuchung von Bodinet und Freudenstein wurde in Laborbedingungen gezeigt, dass die tumorhemmende Wirkung des Arzneistoffs Tamoxifen durch die Einnahme von Soja- und Rotkleepräparaten nahezu aufgehoben wurde.

Ob und inwiefern Rotklee einen tatsächlichen Nutzen hat, lässt sich leider nicht sicher darlegen. Es gibt nur unzureichende aktuelle Forschungen und Studien, die sich dem Thema in voller Gänze widmen. Hinzu kommt, dass es nur wenige Erkenntn isse aus dem europäischen Raum gibt. Die vorhandenen Literaturquellen lassen darauf schließen, dass die Einnahme von Rotklee einerseits einen krebsschützenden Effekt hat, indem die Entwicklung von Tumorzellen gehemmt werden. Andererseits besteht bei bereits bestehenden Brustkrebs ein gewisses Risiko, das Rotklee in Verbindung mit Soja den tumorhemmenden Effekt anderer Antikrebsmedikamante zunichte machen kann.

Süßholz

Eine andere Kräuterpflanze, die gute Ergebnisse beim Kampf gegen Krebs zeigt, ist das Süßholz. Hier sind es die Wurzeln der Pflanze, die heute vor allem für die Herstellung von Lakritze verwendet werden. Die Wurzeln enthalten zahlreiche Inhaltsstoffe wie das Glycyrrhizin, ein Saponin, sowie Flavonoide, die möglicherweise hilfreich bei der Krebsbehandlung und Krebsprävention sein können.

Die Inhaltsstoffe des Süßholzes, vor allem das Saponin Glycyrrhizin und das Flavonoid Glabridin, haben zahlreiche positive Eigenschaften, die u.a. als diabetesvorbeugend, leberschützend, antioxidativ und entzündungshemmend zu beschreiben sind. Die häufige Einnahme von Süßholz kann womöglich das Risiko, an Leberkrebs zu erkranken, reduzieren. Allerdings muss gleichwohl gesagt werden, dass es nicht empfohlen wird, Süßholzprodukte über einen längeren Zeitraum in höheren Dosen einzunehmen. Zu lange Einnahme von Lakritz oder Süßholztee kann unter Umständen zu Nierenproblemen sowie Herz-Kreislaufbeschwerden hervorrufen. Dies betrifft vor allem Menschen mit einer entsprechenden negativen Krankheitsvorgeschichte.


Süßholz als Antikrebsmittel

Süßholz ist eine hervorragende Heilpflanze und möglicherweise auch ein Mittel gegen bösartige Tumore

Extrakte von Süßholz können womöglich einen Therapieansatz bei Prosta- und Brustkrebs darstellen. Das Süßholzextrakt führte in Laborversuchen zum Absterben von Krebszellen (Apoptose). Diese Apoptose wurde ermöglicht, da das Extrakt so genannte Bcl-2-Proteine aktiviert hat, die eine große Rolle für den programmierten Zelltod einer Zelle spielt.

Ein anderer Inhaltsstoff des Süßholzes, das Licocumarin, konnte in Verbindung mit Glycyrrhizin und einem Methanolextrakt den programmierten Zelltod von monoblastischen Leukämiezellen auslösen. Diese entarteten Zellen werden bei einer besonderen Form der akuten myelotischen Leukämie (AML) beobachtet. Im Laborversuch konnte vor allem die Aktivität so genannter AP-1 Proteinkomplexe gehemmt werden. AP-1 spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung bösartiger Tumorzellen.

Jiaogulan

Als Heilkraut spielt der Jiaogulan vor allem bei Erschöpfungszuständen, innerer Unruhe oder Kreislaufleiden eine mittlerweile große Rolle. Vielen ist die Pflanze auch als Anti-Agingkraut ein Begriff, wodurch sich auch der Name Kraut der Unsterblichkeit herleiten lässt. In der chinesischen Medizin werden Kräuterzubereitungen aus Jiaogulan schön länger zur Immunstärkung von Krebspatienten eingesetzt. Auch die onkologische Wissenschaft ist in den letzten Jahren in Fahrt gekommen und die Pflanze etwas genauer unter die Lupe genommen.

Jiaogulan konnte in einigen Laborversuchen erfolgreich zur Stärkung des Immunantwort beitragen. Festgestellt wurde, dass die Anzahl der weißen Blutkörperchen durch Verwendung von Jiaogulanextrakte angestiegen sind. Auch die Zellteilung von Lymphozyteneinheiten konnte beschleunigt werden, wodurch Jiaogulan vor allem als Begleittherapie zur Chemo- oder Strahlentherapie eingesetzt werden könnte. Durch standardisierte Krebstherapien wird in den meisten Fällen das Immunsystem angegriffen, wodurch der Organismus nur wenige Abwehrkräfte zur Verfügung hat. Durch Nutzung von Jiaogulan könnte der Organismus schneller wieder ein Immunsystem aufbauen.

In Asien gilt Jiaogulan grundsätzlich als ein Kraut, dass zur Krebsprävention eingesetzt wird. Die in der Pflanze enthaltenden zahlreichen Saponine kurbeln die Aktivität und Produktion bestimmter T-Helfer-Zellen an, die die Abwehr bösartig entarteter Zellen deutlich verbessern kann. Eine Studie in einer chinesischen Region, wo zahlreiche Menschen ein hohes Alter erreicht haben, kam zum Schluss, dass ein Großteil dieser täglich Jiaogulantee konsumiert hat.

Kapuzinerkresse

Die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der Kapuzinerkresse machen sie heute zu einem beliebten Küchen- und Heilkraut. In vielen Gärten wird die feuchtigkeitsliebende Pflanze mit ihren auffälligen Blüten angebaut. In den letzten Jahren wurden die Inhaltsstoffe der Kapuzinerkresse gut untersucht. Man fand heraus, dass die in den Blättern und Blüten enthaltenden Senfölglykoside sowie in Verbindung einige andere Stoffgruppen wie die Flavonoide und Saponine pilzhemmende, antivirale und antibakterielle Eigenschaften aufweisen. Einige Autoren bezeichnen das als Tropaeolum majus bezeichnete Kraut daher auch als pflanzliches Antibiotikum.

Die Kapuzinerkresse ist in der Wissenschaft als mögliches Krebsmittel im Gespräch. Die im Kraut enthaltenden Glucatropaeoline entfalten zudem krebshemmende Eigenschaften, was als Krebsschutz eine Rolle spielen kann. Untersuchungen ergaben, dass der zu den Benyzlglucosinaten gehörende Stoff vor allem einen schützenden Effekt vor Eierstockkrebs, Lungenkrebs und einige Leukämiearten entwickeln kann.


Kapuzinerkresse als Schutz vor Krebs

Kapuzinerkresse hat nicht nur antibakterielle Eigenschaften, sondern auch einen Antikrebseffekt

Inwiefern die Stoffe der Kapuzinerkresse auch für bereits ausgebrochene Krebsarten Verwendung finden können, steht aktuell noch aus.

Salbei

Der echte Salbei (Salvia officinalis) gilt heute als eine der häufigsten Arzneipflanzen, die vor allem bei der Linderung grippaler Infekte oder bei krankhafter Schweißbildung verwendet wird. Die zahlreichen Inhaltsstoffe des Heilkrauts, die vor allem aus ätherischen Ölen, Flavonoiden und Bitterstoffen bestehen, sind jedoch in den letzten Jahren für mögliche Krebstherapien im Gespräch.

Besonders interessant ist dabei der Effekt, dass Salbeiextrakte in der Lage sind, die Neubildung von Krebszellen und die Bildung neuer Blutversorgungswege für die Krebszellen zu hemmen. Eine große Rolle spielen dabei die in den Blättern des Salbeis enthaltenden Ursolsäuren und Carnosolsäuren. In Laborversuchen konnte u.a. festgestellt werden, dass Salbeiextrakte die Metastasierung von Zellen des schwarzen Hautkrebses (malignes Melanom) im Bereich der Leber nahezu verhindern konnte. Dieser Effekt wird u.a. damit begründet, dass die Salbeistoffe die Bildung neuer Blutgefäße verhindert oder zumindest deutlich hemmt. Erhalten die Tumorzellen weniger Blut, so hungern diese quasi aus und sterben ab.


Salbei gegen verschiedene Arten von Krebs

Eines der ältesten Heilkräuter der Welt ist auch ein mögliches pflanzliches Heilmittel gegen Krebs

Möglicherweise kann Salbei auch gegen verschiedene Leukämietypen und Lymphdrüsenkrebs helfen. Mehrere Studien konnten im Laborversuch nachweisen, dass Salbeiextrakte bei Tumorzellen der Lymphgefäße (Burkitt Lymphom) sowie bei entarteten Zellen bei akuter myeolotischer Leukämie den Zelltod einleiten können. Es wurde hierbei auch die Frage erörtert, ob die Medikation mit Salbei eine sanftere und ebenso erfolgreiche Therapieform bei diesen Krebsarten sein kann, mit möglicherweise geringeren Nebeneffekten als derzeit übliche Medikamente wie Taxol.

Kanadischer Blutwurz

Der kanadische Blutwurz (Sanguinaria canadensis) wird in der Homöopathie oft bei Schmerzen oder verschiedenen Frauenbeschwerden verwendet. Er ist im Übrigen nicht zu verwechseln mit der bei uns als Tormentill bezeichneten Blutwurz, der zu den heimischen Wildkräutern zählt. Es bestehen Hinweise darauf, dass der kanadische Blutwurz auch zur Behandlung einiger Krebsarten hilfreich sein kann. Allerdings enthält die aktuelle Forschungslage noch nicht genügend Studien, mit der sich eine abschließende Eignung feststellen ließe.

Einige wenige Untersuchungen konnten jedoch in Laborversuchen feststellen, dass der Inhaltsstoff Sanguinarin, ein Alkaloid, bösartige Zellen beim Gebärmutterhalskrebs effektiv zerstören kann. Eine weitere Studie kam zu den Schluss, dass Sanguinarin die Aktivierung so genannter Caspasen deutlich erhöhen und bösartige Darmkrebszellen in Schach halten kann. Caspasen sind Enzyme, die maßgeblich für den programmierten Zelltod verantwortlich sind. Geringe Aktivitäten dieser Caspasen können eine der Gründe sein, weswegen Zellen nicht mehr absterben und zu bösartigen Tumorzellen entarten.

Moosfarn (Selaginella)

In unseren Breiten sind die Moosfarne aufgrund ihrer Unscheinbarkeit vielen kein Begriff. Aus dieser großen Farnfamilie, die schon mehrere Hundert Millionen Jahre unsere Erde bevölkert, wächst ein Großteil in den tropischen Gebieten. Im besonderen Fokus stehen dabei die Arten Selaginella doederleinii, Selaginella plana und Selaginella tamariscina.

Selaginella konnte in Laborversuchen die Wirkung sogenannte Metalloproteasen (MMP) deutlich hemmen. Metalloproteasen sind Enzyme, die bei gesunden Menschen wichtige Funktionen bei der Gewebeentwicklung oder der Wundheilung erfüllen. Bei an Krebs erkrankten Menschen spielen sie jedoch auch eine Rolle bei der Metastasenbildung, da sie höchstwahrscheinlich mit dafür verantwortlich sind, bestimmte Gewebeschichten zu zerstören und den Krebszellen Raum zum Wachsen geben.

Verantwortlich für die krebshemmende Wirkung sind vor allem die in der Pflanze enthaltenden Flavonoide Quercetin und Luteolin in Verbindung mit der zu den Triterpenoiden gehörenden Ursolsäure.

Literaturverweise und verwendete Quellen

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