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Oxalsäure

Oxalsäure, die mitunter auch als Kleesäure bezeichnet wird, sind natürliche Bestandteile vieler Knöterichgewächse sowie einiger weniger Doldenblütler. Dazu zählen Kräuter wie der Sauerampfer und die Petersilie sowie andere Nutzpflanzen wie Rhabarber, Spinat und Mangold. In chemischer Hinsicht handelt es sich um eine einfache Dicarbonsäure, also Carbonsäuren, die zwei Carboxy-Gruppen in ihrer chemischen Struktur aufweisen. Der chemisch korrekte Name der Oxalsäure ist Ethandisäure mit der Summenformel C2H2O4.


Oxalsäuren, die natürlich in Lebensmitteln vorkommen, werden mitunter auch als native Schadstoffe bezeichnet. Der Stoff ist in reiner Form gesundheitsschädlich. Außerdem kann große Mengen aufgenommener Oxalsäuren die Bioverfügbarkeit, also die Aufnahme von Stoffen im Organismus, reduzieren. Trotz der negativ anmutenden Eigenschaften der Oxalsäure, ist der Verzehr von normalen Mengen in oxalsäurehaltigen Liebensmitteln, nicht schädlich. Menschen, die konkrete Beschwerden mit der Niere haben, sollten nur eingeschränkt Lebensmittel mit Oxalsäure verzehren.